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<pre>Unabhängig von der aktuellen Schwächephase in der Fremde gab es für die Berliner an der Weser schon sehr lange keinen Sieg zu bejubeln — zuletzt im März 2006 mit 3:0. Werder hat seit damals von den acht Heimspielen gegen die „alte Dame“ sieben gewonnen.  <p> Nach der Länderspielpause ist die Borussia am 1Spieltag gezwungen, rasch wieder in die Erfolgsspur zu finden. Nur mit einem Sieg beim VfB Stuttgart kann der Sinkflug gestoppt werden. Allenfalls geht es noch weiter nach unten — Rang 8 ist nur zwei Punkte entfernt.  <p>  Auch die Wettanbieter sehen leichte Vorteile für die Gastgeber — dieser Sichtweise schließen sich die Wettfreunde an: <p> Obwohl der VfL 19 Spieltage auf internationalen Rängen verbrachte reichte es am Ende mit Platz acht nur knapp nicht für eine Europa League-Teilnahme. Die Wolfsburger erhoffen sich nun natürlich eine ähnlich starke Saison wie damals. <p>  Kohfeldt nach der Niederlage in Leverkusen: „Wir sind alle ein bisschen verwöhnt von den letzten sechs Wochen, ich auch. Heute hat nicht alles geklappt, aber wir haben leidenschaftlich gekämpft und hatten bis zuletzt noch die Hoffnung auf einen Punkt.“  </pre>


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<pre>Obwohl es in Dortmund „erst“ zum dritten Mal passiert ist, mehr als zwei Gegentore zu kassieren, ist die Abwehr ein großes Problem am Neckar. Einzig beim 0:0 in Köln hielt die Null, zuhause hat man das noch nie geschafft.  <p> Die aktuelle Verfassung und die Form sprechen jedenfalls für die Fortunen. Wir trauen Düsseldorf durchaus etwas zu.  <p>  Der kräftezehrende Europapokal-Rhytmus ist gerade für international unbefleckte Neulinge alles andere ein Zuckerschlecken. Das musste vor der Länderspielpause unter anderem die TSG Hoffenheim schmerzvoll am eigenen Leib erfahren: <p> Der VfB Stuttgart befindet sich auf einer Achterbahn der Gefühle. Zuhause hui, auswärts pfui, so das Resümee aus den ersten fünf Spieltagen der Stuttgarter Comeback-Saison in Deutschlands höchster Spielklasse. In der Mercedes-Benz-Arena gab es für die Elf von Hannes Wolf zwei Siege gegen Mainz und Wolfsburg. <p>  Wie entschlossen sich die verbliebenen Spieler in dieser Notlage gegenseitig unter die Arme griffen, hatte sich nach dem Abpfiff auch den allerhöchsten Respekt des Gegners verdient, der mit dem personellen Plus überhaupt nichts anzufangen wusste.  </pre> 


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<pre> Dass für den italienischen Coach derartige Überlegungen keine Rolle spielen, mutet zwar absolut verständlich an; gleichwohl ist es dennoch nur schwerlich nachvollziehbar, warum dieser stattdessen auf den offenkundig nicht austrainierten Thiago setzt.  <p> Auf der absoluten Höhe der Schaffenskraft darf man den Stuttgartern deshalb nun aber auch umso größere Würfe abverlangen; in der aktuellen Verfassung sollte gegen schwächelnde Sachsen sicherlich auch ein Dreier nicht zu viel erwartet sein.  <p>  Die nicht von der Hand zu weisende Auswärtsschwäche des SC Freiburg in Kombination mit dem grundsätzlichen Aufwärtstrend von Werder Bremen (insbesondere im Weserstadion), lassen auch uns in Richtung Gastgeber tendieren. <p>  Dementsprechend tippen vor dem Duell Werder gegen Schalke auf ein mehr oder weniger gerechtes Remis! <p>  In den Reihen der Wettanbieter herrscht hinsichtlich des angepeilten ersten Saisondreiers dennoch weiter Skepsis. Vermutlich auch, weil die Wolfsburger am Dienstagabend vom berühmt-berüchtigten Trainereffekt zehren und unter Schmidt ein anderes Gesicht zeigen könnten.  </pre>


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<pre> Es sei schön, so zu starten, so der Hannover Stürmer Niklas Füllkrug, „weil man dann auch mit mehr Selbstvertrauen an die Sache herangeht. Wichtig ist, dass man als Aufsteiger so eine kleine Anfangseuphorie hat.“  <p> Obwohl sich die TSG in der Auswärtstabelle noch immer auf einem mehr als ordentlichen dritten Rang platziert, setzte die entsprechende Performance in den letzten Wochen zum Sinkflug an. Nach acht ungeschlagenen Partien kam das Team zuletzt in Leipzig und Wolfsburg gleich zwei Mal zu kurz.   <p> So sollte es auch am kommenden Samstag sein, wenn RB Leipzig ins Jonathan-Heimes-Stadion am Böllenfalltor kommt. <p>  Am Sonntag wird sich nun zeigen, ob das zu Saisonbeginn so verunsicherte Ensemble inzwischen gefestigt genug ist, um den unlängst erlittenen Rückstand anstandslos zu schlucken. Nicht selten fallen vermeintliche Höhenflieger ja schon nach dem ersten Rückschlag wieder in alte Muster zurück.  <p> Nach einem von etlichen Krisen geprägten Herbst bleiben den Knappen fortan nur noch 17 Spieltage Zeit, um die Saison einem akzeptablen Ende zuzuführen — schließlich fiel die Bilanz zum Abschluss der Hinserie alles andere als erbaulich aus.  </pre>


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<pre> Doch dies ist nun ohnehin Schnee von gestern. Unter Walpurgis herrscht wieder Optimismus – frei nach dessen Motto: „Wenn wir so weitermachen, werden wir belohnt.“  <p> Das rächte sich. Während dem FCA in der Schlussphase die Kraftreserven ausgingen, nutzten die niedersächsischen Gäste die sich auftuenden Chancen eiskalt aus. Die Folge: Innerhalb von zwölf Minuten drehte der Aufsteiger die Partie.  <p>  „Wir sind im Abstiegskampf“, sagte Stürmer Mario Gomez nach der 1:3-Niederlage bei Darmstadt 98 kleinlaut. <p>  Die Pleite gegen die Eintracht ist ein Spiegelbild der bisherigen Saison: Stark gespielt, aber durch eine katastrophale Chancenauswertung und schwaches Verteidigen steht man wieder einmal mit leeren Händen da.  <p> – Domenico Tedesco hatte sich zuletzt erfolgreich in die Lage des FSV Mainz eingefühlt — und schon das Match in Wolfsburg bietet sich für eine prompte Wiederholung an.  </pre>


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